Eine gesicherte medikamentöse Therapie zur Behandlung des grauen Star gibt es bislang nicht. Um die Sehkraft wieder zu verbessern, ist ein operativer Eingriff unausweichlich. Allerdings ist dieser chirurgische Eingriff gleichzeitig einer der Sichersten.

Der graue Star
Die Operation des grauen Stars wird heute im allgemeinen ambulant und in örtlicher Betäubung durchgeführt und dauert meist nur wenige Minuten. Dabei wird die natürliche Linse entfernt und eine Kunststofflinse eingesetzt.

Zerkleinern der trüben Linse mit Ultraschall (Phakoemulsifikation)

Absaugen der Linsenreste

Implantation der Kunstlinse
Die Komplikationsrate bei einer Katarakt-Operation ist heutzutage relativ gering, zumal diese der am häufigsten durchgeführte operative Eingriff am Menschen überhaupt ist. Man unterscheidet zwei verschiedene Vorgehensweisen:
Als mögliche Folge einer Kataraktoperation kann es zur Ausbildung einer Trübung der hinteren Linsenkapsel mit entsprechender Verschlechterung der Sehleistung kommen. Während sich dieser so genannte Nachstar früher in bis zu 50 % der operierten Augen entwickelte, konnte die so genannte Nachstarrate durch moderne Linsendesigns und Operationsverfahren auf wenige Fälle gesenkt werden.
Um die durch die Entfernung der Linse entstehenden Defizite auszugleichen, gibt es prinzipiell drei Korrekturmöglichkeiten:

Kunstlinse
Sprechen Sie uns einfach an, wir beraten Sie gern individuell und umfänglich.
© web|quintett by accis Berlin